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Alsace


Das elsässische Weinbaugebiet erstreckt sich über 100km Länge und einige Kilometer Breite der Ostflanke der Vogesen entlang.

Hier befindet sich in den Departements Haut- Rhin und Bas- Rhin zwischen 200 und 400m hohen Vorberge, die südost – und südwärts geneigte Hänge mit gutem Wasserabzug im Schutz der Höhen und Wäldern der Vogesen bieten.

Viele Elsässer Weine gären in Eichenfässern; diese sind aber schon lange antik und so dick mit Weinstein verkrustet, das kein Holzgeschmack und kein Luftsauerstoff an den Wein gelangt.

Daher sind die Weine anfänglich sehr einfach und geradeaus.

Abgefüllt wird möglichst früh, im Frühjahr oder spätesten im Herbst nach der Lese.

Die meisten Elsässer Weine werden jung getrunken, und das ist eigentlich schade.

Durch Alterung in der Flasche entwickelt sich vielfältige Elemente, die sonst fehlen.

Im Süden ist das Klima am wärmsten und trockensten, aber der Unterschied zum Nördlichen Teil ist kaum so groß, dass die populäre Einschätzung der Haut-Rhin bilde beispielsweise die Parallele zum Haut-Medoc, durchaus nicht begründet ist.

 

Auch wenn es der Name anders vermuten ließe, ist das Elsass die Region mit der größten Vielfalt an Rebsorten der Burgunderfamilie.

Gleich vier Pinot- Sorten haben hier ihre Heimat:

Pinot Blanc, Pinot Auxerrois, Pinot Gris und Pinot Noir.

PINOT BLANC-DER RUNDE FRISCHE
Die stärke des Elsässer Pinot Blanc sind unbestreitbar seine Frische und Geschmeidigkeit, die er seinen relativ geringen Alkoholgehalt und seinen guten Säuergerüst verdankt.
Er stellt die gute Mitte in der Palette der Elsässer Weine dar und bildet zumeist auch die Basis für den Cremant d, Alsace, den feinperligen Schaumwein der Region ,der in letzter Zeit erfreulicherweise immer mehr Liebhaber findet.
Ein enger Verwandter des Pinot Blanc ist der Pinot Auxerrois, der etwas vollere, breitere und würzigere Weine hervorbringt.
Häufig werden im Elsass beide Rebsorten vermählt und unter der Bezeichnung Pinot Blanc verkauft.
 
PINOT GRIS –DER RAUCHIGE MARKANTE
Der Legende nach soll die Rebsorte im 16. Jahrhundert aus Ungarn importiert worden sein, so dass der Wein über Jahrhunderte als Tokay Pinot Gris vermarktet worden ist.
Da dies mittlerweile widerlegt wurde und seine  ursprüngliche Heimat Burgund ist, spricht man heute nur noch von Pinot Gris.
Die Weine dieser Rebsorte präsentiert sich körperreicher als die Pinot Blancs. Üppig, rund, mit kräftiger Farbe und langem Abgang, entwickeln sie fruchtige und manchmal auch leicht Rauchige Aromen.
Dank dieser Eigenschaft können sie zu vielen Gerichten wie Wild oder rotem Fleisch einen Rotwein sehr gut ersetzen.
 
PINOT NOIR-DER EINZIGE ROTE
Mit dem Pinot Noir beweist die Weisweinregion Elsass, dass sie auch Rot und Roseweine von hoher Qualität zu bieten hat. Typisch für den Elsässer Spätburgunder ist seine fruchtige Note mit ausgeprägten Kirscharomen.
Bei den Rotweinen geht in den letzten Jahren der Trend zum Ausbau in Eichenfässer, was ihnen eine komplexere und körperreiche Struktur verleiht.

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